Antikörper-Technologien - Erarbeitung von Verfahren zur Induktion und direkten Selektion von Zellen, die monoklonale und rekombinante Antikörper sowie andere Bindemoleküle exprimieren - Potsdam

Antikörper sind die weltweit am häufigsten genutzten Bindemoleküle und werden in den Biowissenschaften als Forschungsreagenzien und Diagnostika zur Identifizierung und zur Isolierung von Substanzen so gut wie überall eingesetzt. Die Generierung spezifischer Antikörper ist jedoch bis heute nicht automatisierbar, was bedeutet, dass die Herstellung einen sehr zeit- und kostenaufwendigen Screening-Prozess erfordert. Während der Laufzeit des Projektes sollen Verfahren erarbeitet werden, die einerseits die Induktion bestimmter seltener Antikörper ermöglichen und die im Weiteren das Screening durch eine schnellere Selektion ersetzen. Mit diesen Technologien kann die Herstellungsprozedur fundamental vereinfacht und somit ein noch breiteres Anwendungsspektrum erschlossen werden.

Die Nachwuchsforschungsgruppe besteht aus zehn Mitarbeitern und ist auf dem Campus Golm der Universität Potsdam angesiedelt.

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Glykodesign und Glykoanalytik - Neue Perspektiven für Medizin und Biotechnologie - Berlin

Berlin besitzt  in der glykobiologischen Forschung und in der Glykobiotechnologie, unterstützt durch Landes- und Bundesinitiativen, bereits eine hohe Wettbewerbsfähigkeit. Ausdruck findet dies in der universitären und außeruniversitären Forschung sowie in KMU mit Aktivitäten auf dem Gebiet der Glykobiotechnologie. Einen deutlichen Schub hat diese Entwicklung durch das BMBF-geförderte Berliner Innovationsforum 2004 "Glykane - neuartige Basisstrukturen in Therapie und Diagnose" erfahren.

Im vorliegenden Projekt können durch Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Glykobiotechnologie grundlegende neuartige Verfahren der Analyse und der Biosynthese glykanbasierter Wirkstoffe entwickelt werden. Die Forschergruppe in der Charité unterstützt somit die Etablierung und Weiterentwicklung der Glykobiotechnologie in der Region. 

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iPOC - Integrierte Proteinchips für die Point-of-Care Diagnostik - Potsdam

Die Verfügbarkeit von schnellen, preiswerten und kleinen Messinstrumenten, die in direkter Nähe   des Patienten den aktuellen Gesundheitsstatus anzeigen können, ist der Wunsch eines jeden Arztes - ob in   der Klinik, in der Arztpraxis oder am Unfallort. Auch im Rahmen der Patientenselbstkontrolle zuhause oder unterwegs finden solche Testgeräte immer stärkeren Zuspruch. Eins der prominentesten Beispiele für diese Art von Geräten sind die Blutzuckermessgeräte, die in jeder Apotheke zu erhalten sind. Im Gegensatz dazu sind bisher nur wenige gute Tests auf dem Markt, die die genaue Bestimmung von mehreren Proteinen des Patienten vor Ort zulassen. In diesem Bereich besteht z.B. in Bezug auf die Einschätzung von Diabetes- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein hohes Marktpotenzial.

Zur Unterstützung von diagnostisch ausgerichteten kleinen mittelständischen Firmen in der Region Berlin/ Brandenburg wurde am 01.08.2006 die InnoProfile-Nachwuchsforschungsgruppe "Integrierte Proteinchips für die Point-of-Care Diagnostik- iPOC" an der Universität Potsdam eingerichtet. Die Beantragung der Gruppe geht auf eine gemeinsame Initiative des Zentrums für Advanced Protein Technologies (Universität Potsdam) und des Kompetenznetzes BioHyTec zurück.

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Neue Technologien für die molekulare Diagnostik – Real-time-PCR-Array

Das InnoProfile-Projekt zur Entwicklung neuartiger Diagnoseverfahren unterstützt das Ziel der Hochschule Lausitz (HL), anwendungsorientierte Forschung für den Biotechnologiesektor in der Region Niederlausitz im Rahmen langfristiger Kooperationen zu gestalten.

Kernstück der Forschungsarbeiten einer aufzubauenden multidisziplinären Nachwuchsforschungsgruppe ist die Entwicklung neuer und idealerweise patentierbarer Technologien in der DNA-Diagnostik in Verbindung mit praxisrelevanten Modellanwendungen.

Forschungsthemen
Screening-Technologie (VideoScan)
Biologische Applikationen (Nukleinsäure- und Proteindetektion)

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